Sandro Parissenti
19.2.2026

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Das richtige E Bike ist das, das zu dir passt. Die Antwort ist also einfacher, als viele denken.
Nicht das teuerste.
Nicht das mit dem grössten Akku.
Nicht das mit den meisten Newtonmetern.
Sondern das, das zu deinem Einsatzbereich, deinem Fahrstil und deinem Anspruch passt.
Und genau hier wird es spannend.
Bevor wir über Motorleistung, Akkugrösse oder Rahmenmaterial sprechen, stellen wir dir eine einfache Frage:
Was willst du mit deinem E Bike machen?
Aus dieser Antwort ergibt sich die Kategorie oft ziemlich klar.
Wenn die Kategorie stimmt, ist die Basis gelegt.
Jetzt wird es individueller. Und hier entscheidet sich der Preis.
Der Preis eines E Bikes setzt sich im Wesentlichen aus drei Faktoren zusammen:
Ein Riemenantrieb ist wartungsarm und sauber.
Elektronische Schaltungen schalten präzise, auch unter Last.
Mechanische Systeme sind bewährt und günstiger.
Was brauchst du wirklich? Das hängt von deinem Einsatzbereich ab.
Mittelmotor oder Nabenmotor?
Ein kleiner Praxis-Hinweis:
Nabenmotoren mögen es nicht besonders, wenn man sie dauerhaft steil bergauf hetzt.
Wer viel im hügeligen Gelände unterwegs ist oder sportlich fährt, ist mit einem Mittelmotor meist besser bedient.
Dann stellt sich die Frage:
Wie viel Newtonmeter brauchst du wirklich?
85 Nm klingen beeindruckend.
Aber brauchst du das im Alltag?
Nicht immer.
Wer allerdings schwerer ist oder viel im Gelände fährt, profitiert von mehr Drehmoment.
Viele Kundinnen und Kunden fragen direkt nach 800 Wh.
Unsere ehrliche Antwort:
Braucht es das immer? Nein.
Gerade bei E Citybikes oder Pendlerbikes reichen kleinere Akkus oft völlig aus.
Ein kleinerer Akku spart Gewicht, Kosten und Ladezeit.
Wer allerdings 95 oder 100 kg wiegt, viel bergauf fährt oder lange Touren plant, profitiert von mehr Kapazität. Physik bleibt Physik.
Eine der häufigsten Fragen lautet:
„Wie schwer ist das Bike?“
Die ehrliche Antwort: Es kommt nicht darauf an.
Bei einem Light E Bike ist das Gewicht ein zentrales Thema. Es soll leicht sein, agil fahren und sich fast wie ein normales Bike anfühlen.
Aber bei einem regulären E Mountainbike mit starkem Motor wird das Gewicht oft überschätzt.
Viele sagen:
„Ich will unbedingt einen Carbon Rahmen, damit es leichter ist.“
Unsere Gegenfrage lautet dann:
Warum?
Ein starker Motor macht das zusätzliche Gewicht bergauf locker wett.
Wenn 85 Nm schieben, spielt das Rahmenmaterial kaum eine Rolle.
Ja, beim Tragen über ein Hindernis kann ein leichteres Bike angenehmer sein.
Aber wie oft trägst du dein E Mountainbike wirklich?
Beim Schieben ist das Gewicht meistens irrelevant.
Moderne E Bikes haben eine Walk Funktion, die dich beim Schieben unterstützt. Und das funktioniert sehr gut.
Wichtiger als ein paar hundert Gramm sind oft:
Gerade im Gelände bringt ein robuster Aluminium Rahmen oft mehr langfristige Freude als ein ultraleichtes Setup, das nur auf dem Datenblatt überzeugt.
Hier kommt der Fachhandel ins Spiel.
Beispiel aus der Praxis:
Ich wiege knapp 100 kg.
Ich bringe ordentlich Watt in die Pedale.
Ich will mich nicht darum kümmern, beim Schalten den Druck rauszunehmen.
Ich will Spass bergauf.
Ich will Spass bergab.
Ich gehe in Parks.
Ich fahre Trails.
Da kommen wir ziemlich schnell auf eine sportliche E Mountainbike Plattform.
Zum Beispiel die Rail+ Familie von Trek.
Warum?
Und genau so entsteht die richtige Wahl.
Nicht durch reines Vergleichen von Zahlen.
Sondern durch dein Fahrprofil.
Online findest du tausende Modelle.
Was du online nicht bekommst:
Ein E Bike ist kein Toaster.
Es ist ein komplexes System aus Mechanik, Elektronik und Software.
Und genau deshalb braucht es Beratung.
Welches E Bike ist das richtige für dich?
Das, das zu deinem Einsatzbereich passt.
Zu deinem Gewicht.
Zu deinem Fahrstil.
Zu deinem Anspruch.
Zu deinem Budget.
Nicht das mit dem grössten Akku.
Nicht das mit den meisten Newtonmetern.
Nicht das leichteste.
Sondern das, das zu dir passt.
Wenn du unsicher bist, komm vorbei.
Wir finden es gemeinsam heraus.
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